Kognitives Computing
Kognitives Computing bezeichnet Technologien, die in der Lage sind, zu lernen, zu argumentieren, Entscheidungen zu treffen und sich an neue Informationen anzupassen – ähnlich wie der menschliche Geist. Es kombiniert maschinelles Lernen, NLP, Computer Vision und Wissensgraphen. Bekanntestes Beispiel: IBM Watson.
Merkmale: Adaptivität (passt sich verändernden Bedingungen an), Interaktivität (interagiert mit Menschen und Technologien), Kontextsensitivität (versteht Kontext, Emotionen, Sprache). Kognitive Systeme werden nicht explizit programmiert, sondern lernen aus Daten.
Anwendungsbereiche: Gesundheitswesen (Diagnostik-Unterstützung), Finanzwesen (Risikobewertung), Kundenservice (personalisierte Interaktion), Forschung (Wissensmanagement). Kognitives Computing ist im Wesentlichen ein anderer Begriff für hochentwickelte, kontextbewusste KI.
Beispiel
Ein kognitives System wertet medizinische Berichte aus und schlägt Ärztinnen mögliche Diagnosen zur Prüfung vor.