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KI-GrundlagenBuchstabe U

Unüberwachtes Lernen

Lernverfahren, das Strukturen und Gruppen in ungelabelten Daten selbstständig entdeckt.

Unüberwachtes Lernen ist eine ML-Methode, bei der ein Modell ohne gelabelte Daten trainiert wird. Das System erhält nur Rohdaten und sucht eigenständig nach Strukturen, Mustern oder Gruppen. Aufgaben: Clustering (ähnliche Datenpunkte gruppieren), Dimensionsreduktion.

Wichtige Algorithmen: K-Means (Clustering), Hierarchisches Clustering, PCA (Dimensionsreduktion), Autoencoder (Anomalieerkennung), DBSCAN. Anwendungsbereiche: Kundensegmentierung, Anomalieerkennung (Betrugserkennung), Empfehlungssysteme, biomedizinische Forschung.

Vorteile: flexibel (keine Labels nötig), entdeckt unbekannte Muster, skalierbar. Herausforderungen: Ergebnisse schwer zu interpretieren, Datenqualität kritisch, mögliche Überanpassung. Unüberwachtes Lernen ergänzt überwachtes Lernen und ist besonders wertvoll, wo gelabelte Daten fehlen oder zu teuer sind.

Beispiel

Ein Modell gruppiert Kunden anhand ihres Kaufverhaltens automatisch in Segmente, ohne dass diese vorab definiert wurden.

Synonyme

Unsupervised Learningunueberwachtes Lernennicht überwachtes Lernen