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KI-GrundlagenBuchstabe Z

Zero-Shot-Learning

Fähigkeit eines Modells, Aufgaben ohne vorherige Beispiele allein aus der Aufgabenbeschreibung zu lösen.

Zero-Shot-Learning (ZSL) ist eine ML-Methode, bei der ein Modell Aufgaben lösen kann, für die es nie explizit trainiert wurde. Es nutzt allgemeine Prinzipien, semantische Ähnlichkeiten und vorhandenes Vorwissen, um neue Herausforderungen zu bewältigen.

Funktionsweise: semantische Ähnlichkeit (Verbindungen zwischen bekannten und neuen Konzepten), Embeddings (mathematische Darstellung von Konzepten), vortrainierte Modelle (GPT, BERT). Beispiel: Modell erkennt Löwen, obwohl nur mit Hunden und Katzen trainiert – durch Verallgemeinerung über „Säugetier mit Fell".

Vorteile: kein Trainingsaufwand, sofort einsetzbar, skalierbar. Herausforderungen: eingeschränkte Präzision gegenüber spezifisch trainierten Modellen, Abhängigkeit von der Qualität des Vortrainings. Anwendungsbereiche: NLP (Übersetzung in neue Sprachen), Bilderkennung (neue Objekte), Gesundheitswesen (seltene Krankheiten), Kundensupport.

Beispiel

Ohne Beispiele fordert ein Nutzer die KI auf, einen Text ins Englische zu übersetzen, und erhält direkt ein Ergebnis.

Synonyme

Zero-ShotZero Shot LearningZero-Shot-PromptingLernen ohne Beispiele